Dr. Peter Hain
Portrait
- Fachpsychologe FSP für Psychotherapie und für Kinder- & Jugendpsychologie
- Psychotherapeut, SGGT, GHypS (Ges. für klin. Hypnose Schweiz), M.E.G. (Milton Erickson Gesellschaft)
- Supervisor SGGT, GHypS
- Ausbilder GHypS, M.E.G. (Kinder-Hypnose Ausbildung)
- Member of ISH (Int. Society of Hypnosis)
- Psychotherapeut SPV (1988-2007)
Buchautor: «Das Geheimnis therapeutischer Wirkung».
Weitere Publikationen (Auswahl)
Haas, J.; Hain, P.; Spirig, Ch.: Verlaufsaspekte der Syndromatik leicht hirngeschädigter Kinder. Eine Nachuntersuchung. In: Sieber, M.: Das leicht hirngeschädigte und das psychoreaktiv gestörte Kind, Hans Huber, Bern 1981 (2., erweiterte Auflage, S. 223–236).
Hain, P.: Inframing – Bitte einsteigen ... und die Türen öffnen! In: Mrochen, S. et.al. (Hrsg.): Die Pupille des Bettnässers. Heidelberg, Carl Auer, 1993.
Hain, P.: Humor als therapeutische Intervention. In: Hypnose und Kognition, Band 13, Heft 1& 2, April 1996.
Hain, P.: Diverse Kurzbeiträge (Hypnose, Humor). In: Pritz, A. et.al. (Hrsg.): «Wörterbuch der Psychotherapie», Wien, Springer, 1999.
Hain, P.: Humor und Hypnotherapie. In: Revenstorf, D. & Peter, B., (Hsg).: Hypnose in Psychotherapie und Psychosomatik. Ein Manual für die Praxis. Berlin, Springer 2000.
Hain, P.: Das Geheimnis therapeutischer Wirkung. Heidelberg, Carl Auer, 2001.
Hain, P.: Wie wirken Psychotherapeuten. In: Hypnose & Kognition (erscheint Sommer 2003).
Zahlreiche Fachbeiträge in Zeitschriften, Radio und Fernsehen.
Workshops
1. Entlassung auf Bewährung
Humor, Metaphern und provokative Herausforderung bei Angst – und Zwangsstörungen
Angstzustände und Zwänge zentrieren die mentale und emotionale Aufmerksamkeit der Betroffenen. In einer Art selbsthypnotischen Gefangenschaft reduziert sich das bewusste Denken auf das Vermeiden oder das Überleben der mit Angst besetzten oder durch Zwänge strukturierten Situationen.
Da ein solches Gefängnis auch eine vermeintliche Sicherheit und Überschaubarkeit bieten kann, werden die ersten Schritte in Richtung Freiheit oft als die schwersten oder gar als bedrohlich empfunden.
Humorvoll provokative Interventionen entfalten bei Klienten im Rahmen eines empathischen Zugangs eine nachhaltig suggestive Wirkung (befreiend und stärkend), schaffen Distanz zum Problemverhalten und ermöglichen es, bestehende Muster, Wertungen und selbsthypnotische Induktionen zu entdecken und für angestrebte Veränderungen nutzbar zu machen.
Die Arbeit in Bildern, Metaphern oder gemeinsam entwickelten „Lösungsgeschichten“ kann die innere Beweglichkeit fördern, einen genussvolleren Zugang zu alten und neuen Ressourcen bieten und helfen, den als problematisch erlebten Kontext umzudeuten.
Theorie: u.a. Provokative Therapie, Humorforschung, Emotionsforschung
Praxis: Fallbeispiele, Video, Übungen und Live-Demos
2. Humor im Ernst
Bei der therapeutischen Arbeit mit Humor geht es darum, dieses psychologische Potential emotional und kognitiv zu entwickeln und für Klient und Berater nutzbar zu machen.
Gemeinsam entwickelter Humor ist im Rahmen professioneller Beratung und Therapie sowohl eine empathische Zumutung wie auch eine ressourcenorientierte Herausforderung.
Es zeigt sich, dass der Humor als soziale, therapeutische und gesundheitsrelevante Ressource umso mehr zur Entfaltung kommen kann, wenn er darüber hinaus als lernbare Fähigkeit (coping strategy) einerseits und als Kompetenz in der professionellen Anwendung andererseits erkannt und gefördert wird.
Der Workshop gibt einen Überblick der theoretischen und wissenschaftlichen Grundlagen (Lach - und Humorforschung) sowie der Grundbedingungen und Anwendungsmöglichkeiten der Arbeit mit Humor, illustriert durch Video, Fallbeispiele und Live-Demonstration.
Aus- und Weiterbildung
1976-1981 Psychologiestudium mit Schwerpunkt klinische Psychologie und Nebenfach Psychopathologie des Kindes- und Jugendalters an der Uni Zürich
1981 Lizentiat Universität Zürich
1979–1988 Ausbildung zum Gesprächspsychotherapeuten SGGT
1981–1983 Ausbildung zum Hypnosetherapeuten M.E.G.
1987–1989 Ausbildung in systemischer Paar- und Familientherapie
1989, 91, 93 Studienaufenthalte bei F. Farrelly (Provocative Therapy)
1993, 94 Studienaufenthalte bei M. Kleinhauz, M.D. (Israel) für spezielle Techniken der Hypnosetherapie
2000 Promotion zum Dr. phil. an der Uni Zürich (Prof. H. S. Herzka)
(Dissertation: Die Gestaltung therapeutischer Wirkung)
Berufliche Tätigkeiten
1982–1983 Jugendpsychologischer Dienst Frick AG (Teilzeitstelle).
1982–1985 Mitglied des Therapeutenteams der «Suchtgruppe» im Burghölzli ZH.
1983–1988 Psychologischer Dienst des St. Josefsheimes in Bremgarten AG (Leitung/Teilzeitstelle).
1991–1998 Supervisor des Kinder- und Jugendpsychiatrischen Dienstes in Chur (ganzes Team).
seit 1984 Private Praxis in Zürich und seit 1988 Private Praxis in Bremgarten AG;
Einzel- Paar- und Familientherapie (Kinder, Jugendliche und Erwachsene).
Supervision (Einzel und Gruppen), Ausbildertätigkeit in der Schweiz, Deutschland und Österreich.
Vorträge und Seminare an internationalen Kongressen im Bereich Kinder- und Hypnosetherapie, sowie schulenübergreifender Ansätze in der Psychotherapie.
Wissenschaftliche Leitung des 1. Aroser Kongresses über die Heilkraft von Lachen und Humor in Medizin und Psychotherapie (1996), sowie der weiteren Kongresse in Arosa und Basel («Humor in der Therapie»).
Weitere Funktionen
1988–1999 Berufspolitische Funktionen in der SGGT.
1996–1998 ZüPP-Vorstand.
1996–2000 Präsident der Sektion Psychotherapie des ZüPP (1994–1996 Vorstandsmitglied).
1997 Gründungspräsident von HumorCare, Gesellschaft zur Förderung von Humor in der Therapie, Pflege und Beratung.
z.Zt. Präsident von HumorCare Schweiz.
1999-2005 Präsident der Ges. für klin. Hypnose Schweiz, GHypS, (Gründungsmitglied), seit 1985 verantwortlich für die Konzeption und Durchführung der Ausbildung.
2004 Präsident des Kantonalverbandes der Zürcher Psychologinnen u. Psychologen,
ZüPP.
Ehrenmitgliedschaften
GHypS (Ges. für klin. Hypnose Schweiz), M.E.G. (Milton Erickson Gesellschaft).
Anschrift:
Dr. phil. Peter Hain
Fachpsychologe FSP für Psychotherapie und Kinder- & Jugendpsychologie
Psychologische Praxis für Beratung, Therapie und Weiterbildung:
Plattenstrasse 44
CH-8032 Zürich
Tel. +41 (0)44 253 12 52
Sonnengutstrasse 2
CH-5620 Bremgarten
Tel. +41 (0)56 633 22 50
Fax +41 (0)56 634 21 11
Mobile +41 (0)79 605 78 88
E-Mail: info@drhain.ch
