Adj. Prof. Stefan Geyerhofer
Adj. Prof. Mag. Stefan Geyerhofer
Personenbeschreibung
Stefan Geyerhofer ist Klinischer Psychologe, Gesundheitspsychologe, Psychotherapeut (Systemische Familientherapie), Lehrtherapeut und Lehrsupervisor in der Österreichischen Arbeitsgemeinschaft für Systemische Therapie und Systemische Studien (ÖAS). Er ist Mitbegründer des Instituts für Systemische Therapie (IST) in Wien und veranstaltet Seminare und Workshops zur Systemischen Therapie und Familientherapie in Europa, den USA und Japan. Manche seiner Artikel sind in mehrerer Sprachen übersetzt – darunter Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch, Japanisch und Griechisch. Seit 1993 ist er Mitglied der „Core Faculty“ am Dep. of Psychology an der Webster University. Er war als „Visiting Scholar” an der University of California in Berkeley und als Gastprofessor an der Webster University in St. Louis, Missouri. Stefan Geyerhofer ist Mitbegründer und Vorstandsmitglied des „European Network of Brief Strategic and Systemic Therapy“, und Mitbegründer und Vorstandsmitglied des Psychosozialen Arbeitskreises für Kinder und Jugendliche mit besonderen Bedürfnissen (PSAK).
Engl.: Clinical Psychologist, Health Psychologist, Psychotherapist (Systemic Therapy), Co-Founder of the Institute for Systemic Therapy (IST) in Vienna, Austria; Adj. Prof. of Psychology at Webster University and Supervising therapist at the Austrian Association for Systemic Therapy and Systemic Studies (ÖAS); Co-Founder and Member of Board in the European Network for Brief Strategic and Systemic Therapy.
Anschrift:
Mag. Stefan Geyerhofer
Institut für Systemische Therapie
Am Heumarkt 9/2/22
A — 1030 Wien
Austria
Tel/Fax: +43 1 7143800
www.geyerhofer.com
WS 1: "Über die Grenzen der Therapieschulen hinweg - Was wirkt in der Psychotherapie?"
Eine umfassende Reflexion von Wirkung und Nebenwirkung therapeutischen Handelns und Denkens……Aufbauend auf den Arbeiten vom M. Lambert, M. Hubble, B. Duncan und S. Miller sollen psychotherapeutische Wirkfaktoren reflektiert werden. Welche Rolle spielen Erwartungen, Hoffnung und Placebos in der Therapie? Wie viel Bedeutung messen wir der therapeutischen Beziehung bei? In welchem Ausmaß steuern Alltagserlebnisse den Therapieverlauf? Wie verläuft menschliche Veränderung? Und wie groß ist der Einfluss von Methoden und therapeutischen Schulen wirklich? Der Workshop soll Gelegenheit geben das eigene therapeutische Repertoire zu reflektieren und Effizienz fördernd zu ergänzen.
Im Detail sollen folgende Fragen erläutert werden:Wie wirkt Psychotherapie?Wie bauen wir eine therapeutische Beziehung auf – und wie nutzen wir sie?Wie kann Therapie eine positive Veränderungserwartung erzeugen – und was kann ich als Therapeut/in dazu beitragen?Welche Rolle spielt das Leben außerhalb der Therapie und wie kann ich dieses für die Behandlung nutzbar machen?Wie beeinflussen therapeutische Methoden und Techniken den Therapieprozess und den Erfolg der Behandlung.Welche Rolle spielen die Person und die Erwartungen des/der Therapeuten/in und wie können diese nutzbringend eingebracht werden?Wie können wir in der Therapie Hoffnung machen, wenn es keine zu geben scheint?Umgang mit Rückschlägen und Rückfällen in der Therapie?Welche unerwünschten Nebenwirkungen von Psychotherapie sind bekannt, und wie können diese verringert werden?
Methoden: Inputs, Fallbeispiele, praktische Übungen
WS 2: "Lösungen internalisieren - Was tun am Ende einer erfolgreichen Psychotherapie?"
Der Workshop geht der Frage nach “Was machen wir in der Therapie wenn die Therapieziele erreicht sind, wenn die Therapie erfolgreich beendet ist?” Ausgehend von Anregungen einer KlientInnen-Zufriedenheitsbefragung, einer Begleitforschung unserer therapeutischen Arbeit und den Arbeiten von Michael White und David Epston werden Fragen und spezielle Techniken vorgestellt, die darauf abzielen, die erreichten Lösungen zu internalisieren. Als verantwortungsvolle TherapeutInnen wollen wir dass KlientInnen die Therapie verlassen mit dem Gefühl, sie haben etwas erreicht, nicht der/die Therapeutin, die Medikamente, das Schicksal oder ein glücklicher Zufall. Internalisierungstechniken helfen KlientInnen das Erreichte als neue Ressource in die weitere Zukunft mitzunehmen. Neue Verhaltensweisen bleiben so als stabile Fähigkeit für die Familie, für ein Paar oder Individuum vorhanden wenn die Therapie längst beendet ist.
Nach einer Einstiegübung präsentiert Stefan Geyerhofer Beispiele die veranschaulichen wie man diese kreativen Techniken und Fragen in der Arbeit mit
Erwachsenen, Kindern, Jugendlichen und ihren Familien anwenden kann.
Fragen, die der Workshop beantworten soll:Was können wir tun, wenn die Therapieziele erreicht sind?Wie wir Lösungsschritte verwenden können, um Therapieerfolge herauszustreichen?Kreative Arten, um therapeutische Erfolge mit Kindern, Jugendlichen und deren Familien zu zelebrieren – oder warum Kinder gerne feiern?Spezielle Fragetechniken für die Einzel- und Paartherapie.
Vortrag: "PsychotherapeutInnen und Burn Out Gefahr: An den Grenzen des Belastbaren"Leer, erschöpft, ausgebrannt, keine Energie mehr für Arbeit, Freunde, Familie, und das Gefühl sich mehr und mehr von Anderen zu distanzieren......
"Burn Out" ist ein Phänomen, mit dem PsychologInnen und TherapeutInnen in zunehmendem Maße konfrontiert sind. Längst sind es nicht "nur" mehr Menschen in "Helfenden- und Lehrenden Berufen", die den Rand der emotionalen Erschöpfung erfahren, oder auch darüber hinaus blicken. Menschen und Organisationen aller Art sind betroffen.
Dieser Vortrag soll ein erstes Verständnis des Phänomens Burn Out ermöglichen, und Anregungen zur persönlichen und betrieblichen Burn Out Prävention aufzeigen. In einer Großgruppenübung werden die Ursachenfelder veranschaulicht. Die TeilnehmerInnen sollen erste konkrete Ideen erhalten, die der effektiven Früherkennung und Prävention von Burn Out dienen. Praxisnahe Ideen zur Erhaltung von Job Engagement innerhalb der Organisation werden vorgestellt. Interventionstechniken für die Praxis in Therapie, Supervision und Coaching werden angerissen und sollen in der Supervisionsgruppe vertieft werden.
Supervision
Burn Out und Erschöpfungssyndrom, Panikattacken
