Susy Signer-Fischer



Zur Person

Susy Signer-Fischer arbeitet am Zentrum für Entwicklungs- und Persönlichkeitsdiagnostik (ZEPD) der Universität Basel und in freier Praxis sowohl in Basel (ZEPD) als auch in Bern (ZSB). Sie leitete während 10 Jahren die Familien- und Erziehungsberatung Basel. Sie ist Fachpsychologin Psychotherapie und Kinder- und Jugendpsychologie FSP. Außerdem ist sie tätig in der Aus- und Weiterbildung von PsychotherapeutInnen, vor allem in Hypnosetherapie, Familientherapie und Kinder-Psychotherapie. Past-Präsidentin und Gründungsmitglied der Gesellschaft für klinische Hypnose Schweiz (GHypS).

 

Workshop 1:
Lebensübergänge meistern

Der Lebenslauf kann wie ein Weg angesehen werden. mit geraden zielgerichteten Strecken, Kurven, Umwegen, steilen und flachen Abschnitten. Manchmal entsteht das Gefühl, diesen Weg in rasendem Tempo oder gemächlich zu gehen oder gar stehen zu bleiben.
Um Übergänge gut zu meistern gibt es verschiedene Möglichkeiten der Unterstützung in der Beratung und Psychotherapie.
Methoden kennen lernen, die in Beratung und Psychotherapie zur Unterstützung der Klienten bei Lebensübergängen angewendet werden können.
An Hand von theoretischen Erkenntnissen und Fallbeispielen werden Möglichkeiten aufgezeigt, wie in der Beratung und Psychotherapie die Klienten jeden Alters, Kinder, Jugendliche und Erwachsene darin unterstützt werden können, Übergänge zu meistern und zu nutzen.
Vortrag, Diskussionen, Gruppentrancen, Übungen, Demonstrationen, DVDs von Fällen
Grundlagen der Hypnotherapie
Signer-Fischer, S., Gysin, T., & Stein, U. (2009). Der kleine Lederbeutel mit allem drin. Hypnose mit Kindern und Jugendlichen. Heidelberg: Carl-Auer Verlag.
Eine ausführliche Literaturliste wird auf den Unterlagen bekannt gegeben


Workshop 2:
Steuern, Bremsen ziehen und lösen und direkt aufs Ziel zu
ADHS, ADS, POS & Co: Hypnotherapeutische Methoden mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen

Kinder und Jugendliche, die als hyperaktiv, antriebsarm, impulsiv und abgelenkt gelten werden oft angemeldet, weil sie zu Hause nicht zuhören können, scheinbar nicht gehorchen, nicht vom Fleck kommen, plötzlich in Wut ausbrechen und dann wieder sehr aufgedreht wirken. Dieses Verhalten wirkt sich meist auch auf die Schule aus, sei es auf die Leistungen, die Disziplin oder das Sozialverhalten.
In diesem Workshop werden mittels Übungen, Fallbeispielen und theoretischen Elementen hypnotherapeutische Methoden erarbeitet, um sich besser zu konzentrieren, Bremsen zu lösen oder zu ziehen, sich besser zu steuern und besser vorwärts zu kommen, mehr Ruhe und Sicherheit zu finden, andere Leute besser zu verstehen und auf sie einzugehen und um bessere Sozialkontakte aufzubauen.


Vortrag
Einfluss auf den Lebenslauf

„Mit einem Tic zum Millionär“, „Manche Meister fallen doch vom Himmel“ sind zwei Überschriften aus Tageszeitungen. Sie haben sich wohl auch schon gefragt, warum Roger Federer erfolgreich ist und in welcher Weise er den Erfolg beeinflusst.
Der Lebenslauf kann wie ein Weg angesehen werden: mit geraden zielgerichteten Strecken, Kurven, Umwegen, steilen und flachen Abschnitten.
Manchmal entsteht das Gefühl, diesen Weg in rasendem Tempo oder gemächlich zu gehen oder gar stehen zu bleiben. Im Laufe des Lebens kommt der Mensch immer wieder an einen Punkt, den er oder sie als relevant, als Übergang oder Wendepunkt empfindet.
Es gibt verschiedene Umstände wie eine schwere Erkrankung, Armut oder Behinderung und Ereignisse wie Umzug, Stellenverlust oder Lottogewinn in jedem Lebensalter, die den Lebenslauf beeinflussen. Manche Situationen können beeinflusst, andere gerade genutzt werden oder es geht darum einen möglichst gesunden Umgang damit zu finden.
Im Referat wird dargestellt, über welches Wissen wir aus der Forschung verfügen, sei es aus der Entwicklungspsychologie, Resilienzforschung und Interviews mit Personen über 70 jährig und anderen Quellen und wir uns dies für die Psychotherapie nutzbar machen können.



Literaturliste

Aktuell:
Signer-Fischer, S., Gysin, T., & Stein, U. (2009a). Der kleine Lederbeutel mit allem drin. Hypnose mit Kindern und Jugendlichen. Heidelberg: Carl-Auer Verlag.

Signer-Fischer, S. (2007): Die nicht ganz freiwillige Beratung und Psychotherapie mit Kindern und Jugendlichen.
In M. Vogt-Hillmann (Hrg.), Wenn Lösungen Gestalt annehmen. Dortmund: Borgmann publishing.

Signer-Fischer, S. (2008): Hypnotherapeutische Methoden der Traumatherapie im Kindesalter.
In Landolt, M.A.; Hensel, T. (Hrg.), Traumatherapie bei Kindern und Jugendlichen. Bern: Hogrefe.

Signer-Fischer, S. (1987): Nicht nur zur Weihnachtszeit. In: 22 Jahre Kantonale Erziehungsberatung Burgdorf.

Signer-Fischer, S. (1992): Schwimmweste und Sicherheitsgurt: Die Behandlung von Ängsten bei Kindern und Jugendlichen mittels hypnotischer Techniken. In: B. Peter & G. Schmidt (Hrsg.): Erickson in Europa. Heidelberg: Auer.

Signer-Fischer, S. (1993a): Symbolhandlungen: Ritus oder Zwang? Hypnotische Techniken zur Behandlung von Kindern mit einschränkenden, zwangsartigen Handlungen und Gedanken. In: S. Mrochen, K.-L. Holtz & B. Trenkle: Die Pupille des Bettnässers. Heidelberg: Auer.

Signer-Fischer, S. (1993b): Der Wachhund und der Schlafhund. Hypnotische Techniken zur Behandlung von Schlafstörungen bei Kindern. In: S. Mrochen, K.-L. Holtz & B. Trenkle: Die Pupille des Bettnässers. Heidelberg: Auer.

Signer-Fischer, S. (1993c): Hypnotherapeutische Methoden in der Erziehungsberatung. In: K. Hahn & F.W. Müller (Hrsg.): Systemische Erziehungs- und Familienberatung. Grünewaldverlag.

Wicki, W., Dumont, J., Signer-Fischer, S. (1995): Funktion und Nutzung sozialer, familialer und personaler Ressourcen beim Übergang zur Elternschaft. In: Forschungsbericht aus dem Institut für Psychologie der Universität Bern.

Signer-Fischer, S. (1998). Utilization of Autobiographic Memory in Hypnotherapy with young Offenders. Hypnos, Vol. XXV, No 4, 198 - 203.

Signer-Fischer, S. (1999). Magie und Realismus in der Angstbehandlung. Hypnotherapeutische Methoden mit Kindern und Jugendlichen. In: M. Vogt-Hillmann & W. Burr: Kinderleichte Lösungen. Dortmund: Borgmann publishing.

Signer-Fischer, S. (2000). Die Stärkung des Selbstvertrauens in der Hypnotherapie. In: K.L. Holtz, S. Mrochen et al., Neugierig aufs Grosswerden. Heidelberg, Auer.

Signer-Fischer, S. (2000 ). Störungsbilder bei Kindern und Jugendlichen. In: D. Revenvstorf & B. Peter (Hrsg.), Hypnose in Psychotherapie, Psychosomatik und Medizin. Berlin: Springer.

Signer-Fischer, S. (2000 ). Traumatische Erinnerungen und wie sie zu bearbeiten sind. Psychoscope. Vol. 21, No 8, 6 – 9.

Gysin, Th., Signer-Fischer, S., Ziegler, C., Bubl, R. & Schindler, C. (2000). Selbsthilfe in der Behandlung von chronischen und episodischen unspezifischen Kopfschmerzen bei Kindern und Jugendlichen mit Hypnose und Selbsthypnose. Pädriatrische Praxis, 57/Heft 3, 393 – 399.

Signer-Fischer, S. (2001). Die Bedeutung der Erinnerung für das Individuum – Umgang mit traumatischen Erlebnissen.Psychotherapeuten Forum Praxis und Wissenschaft. Nr. 6, 12-16.

Signer-Fischer, S. (2001). Die Bedeutung der Erinnerung für das Individuum – Umgang mit traumatischen Erlebnissen. In: W. Rotthaus, Systemische Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie. Heidelberg: Auer.

Signer-Fischer, S. (2001). Suggestione. Skriptum Hypnose SMSH. Zu bestellen bei: SMSH, Frau Greising, Tel. +41 41 281 17 45; E-Mail: vrenigreising@csi.com

Signer-Fischer, S. (2004a): Das Symptom als Metapher nutzen. Hypnose und hypnotherapeutische Methoden mit Kindern, Jugendlichen und ihren Erwachsenen. In Metzmacher, B. & Wetzorke, F. (Hrsg.), Entwicklungsprozesse und die Beteiligten – Perspektiven einer schulenübergreifenden Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht, S. 203-217.

Signer-Fischer, S. (2004b): Die nicht ganz freiwillige Beratung oder Psychotherapie mit Kindern und Jugendlichen. In Veröffentlichung zur Fachtagung 2003 der BVkE Bundesverband katholischer Einrichtungen und Dienste der Erziehungshilfen e.V..

Signer-Fischer, S. (2004c): Identität und Kontrolle. Der Weg zu mehr Selbstvertrauen. In H. Schuckall & H. Ebell (Hrsg.), Warum therapeutische Hypnose. Fallgeschichten aus der Praxis von Ärzten und Psychotherapeuten. Pflaum Verlag, S. 467-476.

Signer-Fischer, S. (2008a): Hypnotherapeutische Methoden der Traumatherapie im Kindesalter. In: M. A. Landolt u. T. Hensel (Hrsg.): Traumatherapie bei Kindern und Jugendlichen. Bern (Hogrefe), S. 184–200.

Signer-Fischer, S. (2008b): Störungsbilder bei Kindern und Jugendlichen. In: D. Revenvstorf (Hrsg.): Hypnose in Psychotherapie, Psychosomatik und Medizin. Berlin (Springer), S. 751–763.

Signer-Fischer, S. (2009b): Costrzione dell identità e immagine di sé. In: M. L. Fasciana (A cura di): L’ipnosi con i bambini e gli adolescenti. Milano, Franco Angeli, S. 81–102.

Signer-Fischer, S. (2009c): Den Lebenslauf beeinflussen?! Lebensübergänge in Beratung und Psychotherapie.
Psychoscope. Vol10, No 7, 8–11.

Stand: November 2009


Anschrift
lic. phil. Susy Signer-Fischer,
Fachpsychologin Psychotherapie und
Kinder- und Jugendpsychologie FSP
Zentrum für Entwicklungs- und Persönlichkeitsdiagnostik - ZEPD
Universität Basel
Missionsstrasse 62
4055 Basel

Zentrum für systemische Therapie und Beratung, ZSB
Villettenmattstr. 15
3007 Bern
Tel. +41 (0) 61 267 24 02

E-Mail: susy.signer@unibas.ch
mail@susysigner.ch
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